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09 06 21
by EXTENDIT

Datenverlust verhindern mit Backups – so funktioniert’s

Wenn Sie schon einmal versehentlich ein Glas Wasser neben ihrem Rechner ausgeschüttet haben, oder ihnen ein Laptop gestohlen wurde, dann wissen Sie sicherlich, wie ärgerlich der Verlust von wichtigen Daten ist. Vielleicht hatten Sie aber ja ein Backup, sodass sich der Schaden in Grenzen hielt?

Backups, im Deutschen auch häufig als Sicherungskopien bezeichnet, sind eine wichtige und effektive Methode um den Verlust von persönlichen und betrieblichen Daten zu verhindern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Backups funktionieren und wie eine gelungene Backup-Strategie aussieht.

Inhalt:

  • Was ist ein Backup?

  • Die 3-2-1 Regel

  • Backups im Privatbereich 

  • Backups im Unternehmensbereich

Was ist ein Backup?

Bei einem Backup handelt es sich um eine Kopie schützenswerter Daten. Die Sicherungskopie kann hierbei einzelne Dateien umfassen (sogenannte “File Backups”), aber auch Programme oder gar ein ganzes Computer-System (sogenannte “Disk Images”). 

Backups ermöglichen es, im Falle eines Verlusts (beispielsweise durch Diebstahl oder versehentlicher Löschung von Daten) aber auch im Falle eines Schadens (beispielsweise bei Beschädigung einer Festplatte Sturz des Laptops) wichtige Daten wiederherzustellen.

Die Kosten für die Erstellung von Backups belaufen sich meist auf wenige hundert Euro, können im Ernstfall aber einen Schaden verhindern, der in die Tausende gehen kann, oder der von unbezahlbaren persönlichem Wert ist (z.B. Urlaubsfotos, etc.).

Eine gute Backup-Strategie, insbesondere im Unternehmensbereich, setzt sich dabei aus mehreren Komponenten zusammen.

Die 3-2-1 Regel

Um eine Backup-Strategie mit System zu entwickeln, hat sich die 3-2-1 Regel bewährt. Sie hilft dabei Fragen zu Anzahl und Aufbewahrung der Sicherungsdateien grundlegend zu beantworten:

3. Von jeder wichtigen Datei sollte es drei Sicherheitskopien geben

2. Speichern Sie die Sicherheitskopien auf zwei unterschiedlichen Speichermedien

1. Bewahren Sie eine Kopie an einem externen Speicherort auf

Backups im Privatbereich

Im Privatbereich ist es sinnvoll, den eigenen Computer in regelmäßigen Abständen mit einer externen Festplatte zu sichern. Am Mac eignet sich hierzu beispielsweise die systemeigene Funktion Time Machine. 

Daneben macht es Sinn, wichtige Dateien in der Cloud zu sichern, beispielsweise mittels iCloud, Google Drive oder Dropbox. Zudem gibt es ebenso reine Backup-Lösungen wie Backblaze, welche den kompletten Inhalt des privaten Computers als Cloud-Backup sichern.

Bereits durch diese simple Backup-Strategie lässt sich bereits die 3-2-1 Regel befolgen, da alle Dateien dreimal auf verschiedenen Speichermedien existieren (auf ihrem Computer, auf der externen Festplatte und in der Cloud). Durch die Synchronisierung mit der Cloud ist auch ein externer Speicherort vorhanden.

Backups im Unternehmensbereich

Im Unternehmensbereich ist der Schutz von Daten besonders wichtig. Datenverlust oder -diebstahl kann zu hohen Kosten bis in den Millionenbereich führen.

Sicherheitskopien sind ein entscheidender Faktor zum Schutz vor Datenverlust sowie zur Aufrechterhaltung eines nahezu reibungslosen Abfluss der Unternehmensabläufe im Notfall, und sind daher ein wichtiger Bestandteil jeder Service Continuity und Disaster Recovery Strategie.

Auch im Unternehmensbereich, kann auf die 3-2-1 Regel zurückgegriffen werden. Im Folgenden werden wir daher auf interne Backups (interner Speicherort) und externe Backups (externer Speicherort) näher eingehen.

Interne Backups

Für unternehmensinterne Sicherheitskopien können ähnlich wie im Privatbereich lokale Massenspeichermedien wie externe Festplatten, Netzwerkfestplatten (NAS) oder vergleichbare Systeme genutzt werden, um Datenverlust zu vermeiden.

Im Unternehmensbereich sollten täglich Backups von jedem Unternehmensrechner erstellt werden. Dabei können die Sicherheitskopien sowohl als Image-Backup (Disk Image) als auch als File-Backup erstellt werden.

Image-Backups bieten im Katastrophenfall einige Vorteile: sie ermöglichen es, im Schadensfall jedes System in wenigen Minuten wieder auf den letzten Stand zu bringen, inklusive aller Dateien und Systemeinstellungen. Auch ein schnelles Wechseln der Hardware ist möglich, da das gesamte System wiederhergestellt wird.

Aber auch reine File Backups haben ihre Vorteile: so können nur einzelne Teile der Sicherheitskopie oder einzelner Dateien deutlich schneller von einem File Backup erfolgen, als von einem Disk Image.

Im Idealfall setzen Sie also auf beide Backup-Varianten, wobei sich die Durchführung von Backups durch entsprechende Software und Skripte automatisieren lässt. 

Externe Backups

Im Unternehmensumfeld reichen interne, lokale Sicherheitskopien allerdings nicht aus, um einen unterbrechungsfreien Arbeitsablauf zu garantieren. Denn kommt es nämlich beispielsweise zu einem Brand oder Wasserschaden im Büro, oder einem Diebstahl von Festplatten und Server-Equipments, gehen die lokalen Backups verloren.

Daher ist ein externes Backups von Unternehmensdaten notwendig. Früher wurden hierfür häufig Backup-Festplatten mitgenommen. Doch auch dies birgt die Gefahr von Datenverlust und Diebstahl. Eine weitere Methode, die vor Allem von Großunternehmen und in Rechenzentren für die externe Datensicherung genutzt wird, ist die Aufzeichnung auf Magnetbändern (Tape-Backups).

Heutzutage werden diese Methoden allerdings nach und nach von Cloud-basierten Lösungen wie beispielsweise Microsoft Azure oder Veeam abgelöst.

Für externe Backups eignen sich insbesondere Image-Backups, da die Nutzung von externen Backups häufig durch einen Totalverlust eines Endgeräts oder durch den Katastrophenfall bedingt ist. In diesen Fällen muss das komplette System wiederhergestellt werden, wobei Disk Images weniger Zeitaufwand in Anspruch nehmen.

Fazit

Backups sind nicht nur ein nice-to-have. Im Unternehmensbereich sind Backups von Rechts wegen gar eine Mindestanforderung des Risikomanagements, welches der Geschäftsführer zu verantworten hat. 

Daher ist es wichtig, eine gute Backup-Strategie zu entwickeln, welche idealerweise auf der 3-2-1 Regel basiert.

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